Essenstrends aus New York

Was der grosse Apfel isst: Kale = Grünkohl

Kale Greenola

Was assoziiert ihr mit Grünkohl? Etwa euren leckeren Frühstückssaft, oder euren Nachmittagssnack? Oder doch eher Omas Eintopf?  Wer im Nordwesten Deutschlands aufgewachsen ist, kennt Grünkohl wohl eher von Oma oder im Zusammenhang mit Pinkel-Wurst von fröhlich alkoholisierten Kohl und Pinkel Touren. In New York (und wahrscheinlich allen anderen Orten an denen es Whole Foods und Saft Bars gibt) ist Grünkohl (Kale) das Wundergemüse schlechthin und darf auf keiner Speisekarte eines Restaurants mit “American Nouveau” Cuisine fehlen. Überhaupt stehen Kohlsorten wie z.B. Brokkoli und Rosenkohl hier ganz hoch im Kurs. Wer gesund leben möchte, trinkt Grünkohl schon zum Frühstück zusammen mit Gurke, Sellerie und Spinat. “Kale”  wird überall in höchsten Tönen gelobt: Grün ist das neue Gold. Im Yoga Studio kann ich zwischen verschiedenen  Gemüsesäften wälen und mein Kickboxtrainer erinnert uns nach der Stunde daran auch brav unser grünes Gemüse zu Essen. Nur warum sind alle so verrückt danach?

Grünkohl ist voll mit gesunden Nährstoffen
In ihm stecken hohe Anteile der Vitamine K, A und C, sowie Vitamin E und B, Kalzium und Eisen, Folsäure, Omega3-Fettsäuren und Magnesium. Grünkohl wird wegen seinem hohen Anteil and Antioxidantien als jungmachendes und hautverschönerndes Gemüse angepriesen  und die über 45 Flavonoiden wirken sowohl Krebs als auch Diabetes entgegen.

Obwohl ich immer ziemlich gesund esse, bin ich dem Kale Trend der letzten zwei Jahre erfolgreich aus dem Weg gegangen, bis ich meine Gluten-freie Phase Woche hatte während der ich Greenola von New York Naturals entdeckt habe. Selbstverständlich ist Greenola Made in Brooklyn und zwar in einem Solarbetriebenen Gebäude. Dieser Snack ist so wahnsinnig lecker, dass er mich zum  Konvertieren bewegt hat: vom Grünkohl Boykottierer bin ich zum Anhänger geworden. Vorbei sind die Zeiten in denen man etwas alternativere Leute als “Müsli” bezeichnen konnte. Körner-Müsli ist eh out, (das Gluten, das im Getreide steckt ist irgendwas ganz schlechtes) und Grünkohl-Müsli ist in.

Falls ihr Grünkohl also auch eine Chance geben wollt, habe ich hier einige leckere Rezept Tipps, nicht von mir selbst vorgekocht, aber dafür von mir in New Yorker Restaurants selbst gegessen:

Grünkohl – Omelette:

  • 3 Eier
  • einige Blätter Grünkohl
  • klein geschnittene rote Paprika
  • Salz und Pfeffer
  • optional: Feta Kase und Trüffel Öl

Grünkohl – Salat:

  • Grünkohl
  • Blauer Schimmelkäse
  • Feige
  • Macadamia Nüsse
  • Avocado

Grünkohl – Saft

  • 1 Gurke
  • 1/4 Kopf Grünkohl
  • 2 Apfel
  • 1/4 Ananas
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Knolle Ingwer

Anleitung: Den Saft kann man leider nicht in einem einfachen Blender machen. Relativ günstige Entsafter sind zum Beispiel der Clatronic Automatikentsafter
oder der Bosch MES3000 Entsafter der auf Amazon gerade für die Hälfte angeboten wird.

Grünkohl – Müsli:

  • Grünkohl
  • getrocknete Kirschen
  • getrocknete Cranberries
  • Mandeln
  • Walnuskerne
  • Kokosflocken
  • Sonnenblumenöl

Anleitung: trockne gewaschene Grünkohlblätter gut ab, geb sie in eine Schüssel und besprenkel sie mit Sonnenblumenöl. Geb Trockenfrüchte Walnuskerne, Kokosflocken und Mandeln dazu und rühr alles gut um. Wer es noch süsser mag, kann Molasse oder Honig dazu geben. Dann kommt alles auf Blackbleche verteilt für ca. 20 Minuten in den Ofen bei 140 C.

Zum Weiterlesen:

Zentrum der Gesundheit: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruenkohl.html

One thought on “Essenstrends aus New York

  1. Pingback: Art de cuisine » Essenstrends aus New York

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